Schuljahresbeginn einmal anders - das HGW startete in dieses Schuljahr mit zwei Projekttagen zum Thema Demokratie.
Ziel der Projekttage war es, Demokratie nicht nur theoretisch zu behandeln, sondern unmittelbar erfahrbar zu machen, lokale Lebensfragen mit globalen Perspektiven zu verknüpfen. Die Schülerinnen und Schüler sollten eigene Vorstellungen entwickeln, diskutieren, gemeinsam Entscheidungen treffen und schließlich konkrete Projekte erarbeiten. Dabei entstanden zahlreiche kreative und zugleich alltagsnahe Ideen. Die Projekte reichten beispielsweise von der konkreten Gestaltung des Zusammenlebens in Waldbröl, über sportbasierte Demokratiebildung, dem Besuch historischer Lernorte wie der Gedenkstätte Hadamar bis hin zu aktuellen Debatten um KI, Medien und Geschlechtergerechtigkeit.
Die Ergebnisse wurden u.a. als Plakate, Modelle, Podcasts und Kurzpräsentationen am Freitagnachmittag öffentlich ausgestellt und gemeinsam mit zahlreichen Besuchern in den Räumen des HGW diskutiert.
Die Projekttage machten damit deutlich, dass Demokratie weit mehr bedeutet als Wahlen und politische Entscheidungen. Demokratie beginnt auch vor Ort – dort, wo Menschen ihre Lebensumgebung mitgestalten, Ideen einbringen, miteinander diskutieren und Verantwortung übernehmen. Die Schülerinnen und Schüler konnten erfahren, dass ihre Perspektiven als junge Menschen für die gesellschaftliche Entwicklung wichtig sind und dass sie selbst Möglichkeiten haben, sich einzubringen.








Als einzige Teilnehmerin aus Waldbröl hat Amelie Wagener vom Hollenberg-Gymnasium an der 33. Sommerakademie der Hochbegabten-Stiftung der Kreissparkasse Köln teilgenommen. Die zehntägige Akademie fand vom 18. bis 27. Juli im Physikzentrum in Bad Honnef statt und brachte insgesamt 85 besonders leistungsstarke Jugendliche zusammen.
Amelie war Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Forensik“. Dort beschäftigten sich die Teilnehmenden unter anderem mit den Aufgaben der Kriminaltechnik und Rechtsmedizin. Auf dem Programm standen unter anderem Leichenliege-Experimente, die Sektion von Futterratten sowie zahlreiche praktische und theoretische Einblicke in die Arbeit von Forensikerinnen und Forensikern.
Zum Abschluss der Sommerakademie präsentierte jede Arbeitsgemeinschaft ihre Ergebnisse in einem rund 15-minütigen Vortrag vor den Eltern. Für Amelie war die Teilnahme eine wertvolle Erfahrung: „Die Arbeitsgemeinschaft hat unglaublich viel Spaß gemacht. Die Sommerakademie ist eine absolute Bereicherung für Jugendliche, die daran teilnehmen.“

