Information zum Winterwetter/Schulpflicht

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

unter den momentanen winterlichen Bedingungen kann der Schulweg mit besonderen Risiken verbunden sein. Bei extremen Wetterereignissen, die kurzfristig auftreten und deren Auswirkungen vorab nur schwierig einzuschätzen sind, können Sie als Eltern auch selbst eine Entscheidung treffen: „Bei einem plötzlichen Eintritt extremer Witterungsverhältnisse ohne Anordnung des Ruhens des Unterrichts in Präsenz entscheiden die Eltern im Einzelfall selbst, ob der Weg zur Schule für ihr Kind jeweils zumutbar ist“, heißt es beim NRW-Schulministerium. In diesen Fällen handelt es sich um entschuldigte Fehlzeiten; wir bitten dann jedoch um eine telefonische oder digitale Information bis 8:00 Uhr, dass das Kind zu Hause bleibt. Eine Anordnung z.B. der Bezirksregierung, dass der Unterricht nicht in Präsenz stattfindet, hat es bislang nicht gegeben, da eine solche Anordnung erst ab Warnstufe 3 („Unwetterwarnung“) des Deutschen Wetterdienstes erfolgen würde.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Schulministeriums unter https://www.schulministerium.nrw/schulausfall

Kommen Sie gut durch das Winterwetter!

Frank Bohlscheid

 


 

Wie war eigentlich die NS-Zeit in Waldbröl?

Diese Frage stellten sich die Schülerinnen und Schüler der siebten Klassen, als sie im Deutschunterricht den Jugendroman „Als die Welt uns gehörte“ von Liz Kessler besprachen. Liz Kessler erzählt die Geschichte von den Freunden Elsa, Leo und Max, deren Lebenswege durch die zeitgeschichtlichen Umstände der NS-Zeit getrennt werden. Mit großem Interesse und echter Betroffenheit verfolgten die Schülerinnen und Schüler die im Roman geschilderten Schicksale der Freunde. Um diese zu verstehen und einordnen zu können, erarbeiteten wir auch den historischen Hintergrund. Und dabei stellten die Siebtklässler in verschiedensten Kontexten immer wieder die Frage „Wie war das denn eigentlich während der NS-Zeit in Waldbröl?“.

Diese Frage beantworteten gestern 15 Schülerinnen und Schüler der EF-Geschichtskurse. Sie hatten die Fragen der Siebtklässler aufgegriffen und einen Workshop vorbereitet. An fünf verschiedenen Standorten in Waldbröl trafen sie sich mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern und informierten sie gruppenweise zu folgenden Themen 1) „Dr. Robert Ley und die Pläne zur Stadtentwicklung Waldbröls“, 2) „Das Kraft-durch-Freude-Hotel“ (heutiges Buddhistisches Zentrum), 3) „Die Adolf-Hitler-Schule“, 4) „Die Nie-wieder-Krieg -Mauer“, 5) „Die Stolpersteine von Waldbröl“.

Trotz der großen Hitze und des von manchen als weit empfundenen Rundwegs war das Projekt ein voller Erfolg! Die Siebtklässler waren tief bewegt davon, welche Pläne zur NS-Zeit in Waldbröl verfolgt wurden und welche Schicksale die jüdischen Familien hier erlitten.

Wir danken den Schülerinnen und Schülern der EF für ihr Engagement und hoffen dazu beigetragen zu haben, die Absicht der „Nie-wieder-Krieg-Mauer“ stets in unser aller Gedächtnis zu halten. (Gro)

 

Workshop 7er 3a

 

Workshop 7er 5a

 

Workshop 7er 9a