Vom 5. bis 9. Oktober 2026 tauschten die bilingualen Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7b des Hollenberg-Gymnasiums Waldbröl das Bergische Land gegen die faszinierende Welt Südenglands. Nach einer langen, aber erwartungsvollen Busfahrt und der Fährüberfahrt über den Ärmelkanal erreichte die Gruppe ihr Ziel: die historische Stadt Rochester, in der die Schülerinnen und Schüler bei englischen Gastfamilien untergebracht waren.
Schon am ersten Tag zeigte sich England von seiner besten Seite. Bei einer Stadtrallye erkundeten die Jugendlichen Rochester und lernten die Stadt auf spannende und unterhaltsame Weise kennen. Auch die beeindruckende Canterbury Cathedral und die berühmten Kreidefelsen bei Dover standen auf dem Programm und vermittelten eindrucksvolle Einblicke in Geschichte und Kultur des Landes.
Zu den Höhepunkten der Woche gehörten zweifellos die beiden Ausflüge nach London. Dort erwartete die Gruppe ein echtes Kontrastprogramm aus Geschichte, Kultur und Großstadtflair. Eine Bootsfahrt auf der Themse führte bis nach Greenwich, wo die Schülerinnen und Schüler den berühmten Nullmeridian besichtigen konnten. An der Tower Bridge und im Tower of London tauchten sie in die bewegte Vergangenheit der britischen Hauptstadt ein.
Natürlich durfte auch der klassische London-Spaziergang nicht fehlen: Vom Buckingham Palace führte der Weg über die Mall zur Westminster Bridge, zum London Eye, den Houses of Parliament und dem weltberühmten Big Ben und der Westminster Abbey, weiter über den Trafalgar Square und den Piccadilly Circus bis nach Covent Garden, Chinatown und zum Leicester Square. Ein Besuch der National Gallery rundete das kulturelle Programm ab.
Besonders viel Glück hatte die Reisegruppe mit dem Wetter. Fast die gesamte Woche konnte bei Sonnenschein und angenehm milden Temperaturen verbracht werden. Nur am Mittwochnachmittag zeigte sich das typisch britische Wetter mit Dauerregen.
Neben den vielen Sehenswürdigkeiten bleibt vor allem eines in Erinnerung: das vorbildliche Verhalten der Schülerinnen und Schüler. Sowohl die Gastfamilien als auch andere Begegnungspartner lobten die Gruppe wiederholt für ihre Freundlichkeit, Offenheit und ihr respektvolles Auftreten. Damit waren die Jugendlichen nicht nur ausgezeichnete Gäste, sondern auch großartige Botschafterinnen und Botschafter unserer Schule.
So kehrten alle am Ende mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Erfahrungen, verbessertem Englisch und zahlreichen schönen Erinnerungen nach Waldbröl zurück. Die Englandfahrt 2026 wird den Beteiligten sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben. (Gro)



