Die Trennung von Abfällen ist für viele selbstverständlich und prägt den Alltag von uns allen. Im HGW existierte die Mülltrennung bis vor kurzem jedoch nur auf dem Papier - in der Praxis hingegen landete der gesamte Abfall in derselben Tonne. Die Schülervertretung (SV) hatte bereits vor Jahren Ideen erarbeitet, um das alte System zu erneuern. Damals konnten diese aus verschiedenen Gründen jedoch nicht umgesetzt werden, auch Corona bremste das Projekt aus. Im Herbst 2022 wurde das Projekt in der SV erneut zu einem Schlüsselthema ernannt, für dessen Umsetzung man sich einsetzen wollte. Infolgedessen wurde in enger Absprache mit der Schulleitung ein Konzept erstellt, um umfassende Mülltrennung umzusetzen. Dabei wurde schnell klar, dass eine Trennung in jedem Klassenraum aufgrund des erheblichen Mehraufwandes für die Reinigungskräfte nicht realisierbar sein würde. Vielmehr entschied man sich dafür, „Müllinseln“ auf den Fluren und an zentralen Punkten zu errichten, in denen die Schüler zwischen den Unterrichtsstunden selbstständig ihren Abfall entsorgen können. Auf der Suche nach den richtigen Behältnissen fand zudem eine Begehung in der Realschule statt, die selbst erst kurz vorher ein ähnliches System eingerichtet hatte. Hier konnte man sich also inspirieren lassen und dort gemachte Erfahrungen nutzen. Ein zentraler Aspekt ist auch die Trennung im Außenbereich, die in der Allgemeinheit momentan oft noch eine untergeordnete Rolle spielt. Hier gelingt es dem HGW nun, mit wetterfesten Behältnissen das Konzept zu vervollständigen. Final umgesetzt werden konnte das Projekt jedoch nur dank der Sozialstiftung der Kreissparkasse Köln und der Stadt Waldbröl als Schulträger, die sich erheblich an den anfallenden Kosten beteiligten. Dank ihrer Unterstützung konnten die neuen Behältnisse in der vergangenen Woche eingeweiht werden. Das HGW hofft nun - mithilfe von tatkräftiger Unterstützung aller Schüler und Lehrkräfte beim Trennen des Abfalls - einen Beitrag zu häufigerem Recycling und mehr Nachhaltigkeit zu leisten. (Jannis Runkel)
Information zum Winterwetter/Schulpflicht
Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
unter den momentanen winterlichen Bedingungen kann der Schulweg mit besonderen Risiken verbunden sein. Bei extremen Wetterereignissen, die kurzfristig auftreten und deren Auswirkungen vorab nur schwierig einzuschätzen sind, können Sie als Eltern auch selbst eine Entscheidung treffen: „Bei einem plötzlichen Eintritt extremer Witterungsverhältnisse ohne Anordnung des Ruhens des Unterrichts in Präsenz entscheiden die Eltern im Einzelfall selbst, ob der Weg zur Schule für ihr Kind jeweils zumutbar ist“, heißt es beim NRW-Schulministerium. In diesen Fällen handelt es sich um entschuldigte Fehlzeiten; wir bitten dann jedoch um eine telefonische oder digitale Information bis 8:00 Uhr, dass das Kind zu Hause bleibt. Eine Anordnung z.B. der Bezirksregierung, dass der Unterricht nicht in Präsenz stattfindet, hat es bislang nicht gegeben, da eine solche Anordnung erst ab Warnstufe 3 („Unwetterwarnung“) des Deutschen Wetterdienstes erfolgen würde.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Schulministeriums unter https://www.schulministerium.nrw/schulausfall
Kommen Sie gut durch das Winterwetter!
Frank Bohlscheid
